Bioprodukte sind doch anders

Unter der Überschrift „Bio ist doch anders“ berichtete die Berliner Zeitung vom 15. Juli 2014 über tatsächliche oder vermeintliche Vorzüge von Bioprodukten.  Deutschland liegt in Bezug auf den Pro-Kopf-Verbrauch von Bioprodukten im vorderen Mittelfeld in Europa. Nach Angaben des BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V.) liegt Deutschland hinsichtlich des Pro-Kopf-Verbrauches im vorderen Mittelfeld in Europa.

Jeder Deutsche gibt jährlich 81 EURO für Bio-Lebenmittel aus, Schweizer und Dänen hingegen etwa doppelt soviel, doch Franzosen geben jährlich nur Bio-Produkte im Wert von 58 EURO in ihre haut cuisine-Kochtöpfe und die Spanier begnügen sich damit, ihre berühmte mediterrane Küche mit 21 EURO Biokost pro Jahr anzureichern.

Unabhängig davon, wie ,man diese Positionierung deutscher Verbraucher im internationalen Vergleich einschätzt ist eine Tatsache unbestritten: der Verkauf von Bio-Produkten ist in Deutschland kräftig auf dem Vormarsch. Scheinbar im Wochenrhythmus werden in zentralen Lagen deutscher Großstädte Bio-Märkte eröffnet und die traditionellen Verkaufsketten haben auch schon längst die Zeichen der Zeit erkannt. Selbst bei Lidl und Aldi ist Biokost fest im Angebot integriert.

Dies beinahe selbstverständlich zu der Frage, was denn die wesentlichen Motive für den Kauf und Verzehr der ja in der Regel deutlich teureren Biolebensmittel ist. „Sie sind gesünder“ wird die wohl die häufigste Antwort sein, doch genau hierzu schreibt der genannte Artikel:

Doch bisherige Studien konnten dies so nicht belegen.

Doch nun bekommt der Glaubensgrundsatz neue Nahrung:

Nun liefert eine groß angelegte Studie den Beweis: Die Art, wie unsere Lebensmittel erzeugt werden, hat einen großen Einfluss auf die Inhaltsstoffe.

Das ist ja nun wirklich ein Wunder.